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Uniklinikum steht im Zentrum des Dresdner Babybooms

15.01.2008
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
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Gegen den Trend wurden an der Pfotenhauerstraße auch im vergangenen Jahr mehr Mädchen als Jungen geboren.

Knapp ein Viertel aller 2007 in Dresden geborenen Babys erblickt in den Kreißsälen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus das Licht der Welt. Insgesamt 1.640 Mädchen und Jungen registrierte die Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2007. Das sind 197 Kinder mehr als im Vorjahr. Damit profitierte das Klinikum überdurchschnittlich vom Geburtenzuwachs in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Standesamt hatte ein Plus von 464 Kindern vermeldet, so dass die absolute Zahl der in Dresden geborenen Erdenbürger auf 6.600 stieg.

Die klinikumseigene Nachwende-Rekordmarke bei Neugeborenen fiel bereits Ende November, als mit dem kleinen Raffael Csik erstmals nach 1990 wieder die 1.500er Marke erreicht wurde. Der Dezember ging mit 140 Neugeborenen als Durchschnittsmonat in die Statistik ein und schraubte das Rekordergebnis weiter nach oben. Eine andere Besonderheit der Geburtenstatistik des Klinikums ist ein Mädchenüberschuss, der erstmals im Vorjahr registriert worden war. Während die Stadt Dresden erwartungsgemäß wieder einen Jungenüberschuss vermeldet – hier stehen 3.384 männlichen 3.216 weibliche Babys gegenüber – sind es im Uniklinikum 831 Mädchen und 809 Jungen.

Eine Besonderheit der Geburtshilfe des Uniklinikums ist die hohe Zahl an Zwillingsgeburten: 75 Pärchen erblickten 2007 hier das Licht der Welt, fünf mehr als im Vorjahr. Dazu kamen wie 2006 noch zwei Mal Drillinge. Nicht nur bei diesen Geburten, die in der Regel einer besonderen ärztlichen und pflegerischen Begleitung bedürfen, spielt das Universitätsklinikum seine Stärken aus. Die räumliche Nähe und enge Zusammenarbeit von Frauen- und Kinderklinik sowie der Klinik für Kinderchirurgie sichern eine optimale Versorgung für Mutter und Kind ab. Als perinatales Zentrum für Dresden und Ostsachsen betreut das Universitätsklinikum deshalb auch Mütter, bei denen eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert wurde.

Die Geburtshilfe des Uniklinikums ist auch bei vielen Dresdnerinnen erste Wahl, die eine ganz normale Schwangerschaft durchlaufen: „Neben der Universitätsmedizin und der unmittelbaren Nähe zur Kinderklinik mit ihrer Neugeborenenstation geben sicherlich unsere hochmodernen Stationen mit den hellen Zwei-Bett-Zimmern den Ausschlag“, sagt Klinikdirektor Prof. Wolfgang Distler. Hier ist nicht nur Platz für Mutter und Kind. Wenn Väter das wünschen, können sie auch nach der Geburt ganz nahe bei Partnerin und Kind bleiben. 2007 nutzten 61 Väter dieses Angebot. Sie blieben im Schnitt vier Tage in der Klinik. Damit stieg nicht nur die Zahl der Väter, die nach der Geburt bei ihrer Familie bleiben wollten, um 20 Prozent, sondern auch die Dauer ihres Aufenthalts um ein Viertel.

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