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Pfizer spendet 5.000 Euro an Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Niedersachsen

04.12.2007
Pfizer
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Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer unterstützt mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro die Arbeit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Niedersachsen. Thomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Peter Marx, Director Policy Affairs bei Pfizer Deutschland, übergaben den Scheck auf dem Bundesparteitag der CDU in Hannover an Dr. Gerhard Zeller, Vorsitzender der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Niedersachsen.

"Mit dieser Spende wollen wir den niedersächsischen Landesverband der DMSG unterstützen, der mit seinem Engagement vielen MS-Patienten und Angehörigen konkrete Unterstützung und Hoffnung gibt", sagte Peter Marx. Den Betrag hatten Delegierte und Gäste des Bundesparteitages der CDU „erradelt“. Für jeden Kilometer, der auf einem Fahrradsimulator am Pfizer-Stand zurückgelegt wurde, spendete Pfizer fünf Euro zugunsten der DMSG und rundete die Summe auf 5.000 Euro auf.

Der DMSG-Landesverband Niedersachsen betreut etwa 9.000 an MS erkrankte Menschen. Mit 91 Kontaktgruppen und derzeit vier Beratungsstellen knüpft der Verband ein Netz im ganzen Bundesland. Die DMSG berät in privaten, beruflichen und medizinischen Fragen, die mit der Krankheit zusammenhängen. Regelmäßig organisiert der Verband Fachseminare für Betroffene, Ärzte, Krankengymnasten und Pflegekräfte.

"Etwa 30 bis 40 Prozent der an Multiple Sklerose Erkrankten führen über lange Jahre ein Leben mit nur wenigen Einschränkungen. Es könnten jedoch viel mehr sein, wenn wir mehr Möglichkeiten hätten, Multiple Sklerose frühzeitig zu behandeln", sagte Dr. Gerhard Zeller von der DMSG Niedersachsen. Aufklärung sowie vor allem weitere und verstärkte Forschung sei auf diesem Gebiet daher dringend notwendig.

Multiple Sklerose ist eine entzündliche und degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems und nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung jüngerer Erwachsener. Die Krankheit zeichnet sich durch zwei wesentliche Merkmale aus. Zum einen treten im Gehirn und teilweise auch im Rückenmark an unterschiedlichen Stellen Entzündungen auf, die durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nerven verursacht werden. Außerdem kommt es aus verschiedenen Gründen zu einer zellulären Schädigung. Durch diese Entwicklungen kommt es im Krankheitsverlauf zu einer verminderten Leitfähigkeit der Nervenbahnen, wodurch die typischen Symptome wie Kribbeln, Spastiken, Lähmung, schnelle Ermüdbarkeit (Fatigue) sowie Sehstörungen ausgelöst werden. In Deutschland leben rund 120.000 Betroffene. Zwar ist die Krankheit behandelbar, bis heute jedoch noch unheilbar.

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