Magnesium ist für viele aus dem Sport nicht weg zu denken. Ob in Verbindung mit Muskelkrämpfen oder als Ausgleich für Schweißverluste, Magnesium gehört für die körperliche Bewegung einfach dazu. Doch wie Studien aus den letzten 12 Monaten zeigen, sollten nicht nur Sportler auf ihre Magnesiumversorgung achten.
So zeigte ein Forscherteam der Northwestern Universität in Chicago, dass junge Erwachsene ein deutlich niedrigeres Risiko für ein Metabolisches Syndrom hatten, wenn ihre Ernährung viel Magnesium enthielt. Das Metabolische Syndrom setzt sich mit erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck, erhöhtem Blutzucker und bauchbetontem Übergewicht aus vier Einzelerkrankungen zusammen, die in der Folge zu Arteriosklerose führen können. Als Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt ist das Quartett der Einzelerkrankungen eine gefährliche Mischung.
Doch eine gesunde Ernährungsweise und körperliche Bewegung helfen oft, das Übergewicht, Blutfettwerte und Blutzucker zu reduzieren. Körperliche Bewegung und das Risiko des Metabolischen Syndroms sind gute Gründe, auf die Magnesiumversorgung zu achten.
Auch bei Diabetikern ist der Magnesiumspiegel im Blut oft vermindert. In einer Untersuchung an der Universität Hohenheim wurde lediglich bei 11% der insulinpflichtigen und 15% der nicht insulinpflichtigen Diabetiker optimale Serum-Magnesiumwerte gemessen. Grund dafür ist nicht nur eine zu geringe Aufnahme, sondern auch die Tatsache, dass durch die Stoffwechselstörung mehr Magnesium über den Urin ausgeschieden wird. Mexikanische Wissenschaftler wiesen nach, dass bei niedrigen Magnesium-Konzentrationen im Blutserum der Gehalt eines Proteins ansteigt, der bei entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte Werte dieses Proteins gelten wiederum als Risikofaktor für Thrombose und Herzinfarkt.
Studien aus Italien, Brasilien und Mexiko ergaben zudem, dass durch die zusätzliche Einnahme von Magnesium die Wirksamkeit des Schlüsselhormons im Zuckerstoffwechsel, dem Insulin, verbessert werden kann.
Nach einer Zusammenfassung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lässt sich „eine Unterversorgung mit Magnesium aufgrund der unsicheren Datenlage zumindest bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis unter 19 Jahren nicht ausschließen... . Auch ältere Menschen sind gefährdet, da nicht nur eine verminderte Aufnahme über die Nahrung, sondern auch andere Faktoren wie zunehmende Morbidität (= Krankheitswahrscheinlichkeit) und Medikamenteneinnahme (z.B. Schleifendiuretika u.a.) zu erhöhten Verlusten über die Niere und damit Mangelzuständen führen können.“
Wer die Magnesiumzufuhr über die Nahrung verbessern will, sollte Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse regelmäßig auf seinem Speiseplan stehen haben. Ob Sportler, Diabetiker oder Menschen die dem Metabolischen Syndrom vorbeugen wollen, finden weitere Information und Unterstützung für die Magnesiumversorgung auch auf www.abtei.de unter Magensium . |