Das Universitätsklinikum Münster beschäftigt 7.500 Mitarbeiter und bietet mit 1.377 Betten Platz für ca. 50.000 stationäre und 400.000 ambulante Patienten im Jahr. Es besteht aus 33 Kliniken und Polikliniken, 32 Forschungsinstituten der Medizinischen Fakultät. Das UKM bietet Maximalversorgung.
Die Anfänge des Universitätsklinikums Münster beginnen im Jahr 1774, als die erste Medizinische Fakultät der Universität Münster eröffnet wurde. Es gab einen Hochschullehrer und Vorlesungen in Anatomie, Chirurgie und Geburtshilfe. Mit der Neugründung der Universität Bonn im Jahre 1818 wurde die Universität zur akademischen Lehranstalt degradiert und schließlich geschlossen.
Mit der Neugründung im Jahre 1902 gab es ab 1905 auch wieder eine Medizinische Fakultät in Münster. Es kam eine medizinisch-propädeutische Abteilung und 1907 das Zahnmedizinische Institut hinzu. Durch Verzögerungen im Zuge des Ersten Weltkriegs wurde 1925 die Medizinische Fakultät neu eröffnet, die Eröffnung sollte ursprünglich 1914 sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Universitätsklinikum so schwer beschädigt, dass die Medizinische Fakultät der Universität Münster nach Bad Salzuflen verlegt wurde. 1945 kam es zur Neugründung in Münster mit zahlreichen Neubauten.
Nach der zahlreichen Gründunn neuer Institute in den 70er Jahren folgte der eine Milliarde teure Bau des Zentralklinikums, mit seinen beiden 62m hohen Türmen, der 1983 zum Abschluß kam. Ende der neunziger Jahre wurde das Zentrum für Knochenmarktransplantation (KMT) eröffnet und Gebäude eines Britischen Militärhospitals eingegliedert, bis 2008 soll das Zentralklinikum saniert und modernisiert werden.
Das Universitätsklinikums Münster besteht insgesamt aus 33 Kliniken und Polikliniken. Schwerpunkte sind Entzündungs- und Transplantationsmedizin, Herz- und Gefäßmedizin, Prä-, Perinatal- und Reproduktionsmedizin, Neuromedizin und Tumormedizin. Das Krankenhaus fällt in die Kategorie der Maximalversorgung. |