 |  | PORTRAIT |  |  |  | MELDUNGEN |  |  |  | KONTAKT |  |  | | +++ 14 Zentren mit mehr als 80 interdisziplinär zusammenarbeitenden Kliniken, Polikliniken und Instituten +++ 6400 Angestellte +++ 1.369 Betten +++ jährlich etwa 70.000 Patienten, 50.000 Notfälle +++ Transplantationen von Herz, Lunge, Leber, Niere und Knochenmark +++ |  |  |  Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt es 14 Zentren mit über 80 interdisziplinär zusammenarbeitenden Kliniken, Polikliniken und Instituten. Mit mehr als 1.350 Patienten-Betten ist es eines der größten Krankenhäuser in Hamburg. Bestimmte Therapien, wie die Transplantation von Herz, Lunge, Leber, Niere und Knochenmark können zum Beispiel nur hier durchgeführt werden.
Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) wurde im Jahre 1889 eröffnet und lief unter dem Namen: das "Neue Allgemeine Krankenhaus". Es hatte 25 Ärzte, 1.340 Betten in zwei Hauptabteilungen, eine Spezialabteilung für Augenkranke. Mit einem Bestand von 1.436 Kranken war es am Tag der Eröffnung bereits überbelegt. Nach der Jahrhundertwende wurde das nun "Allgemeines Krankenhaus Eppendorf" benannte Krankenhaus zur Lehr- und Forschungsstätte ausgebaut.
Der als Pavillonkrankenhaus bezeichnete Baustil war jahrzehntelang Vorbild für viele Krankenhäuser weltweit. Im Jahre 1919 wurde die Universität Hamburg gegründet, viele Ärzte des Krankenhauses wurden als Professoren berufen, der Status als Universitätsklinikum wurde vom Senat jedoch nicht anerkannt. Nach Schließungsplänen im Nationalsozialismus, die jedoch vorerst aufgegeben wurden, wurde es am ersten April 1934 offiziell zum "Universitäts-Krankenhaus Eppendorf" ernannt.
Nach den Kriegsjahren wurde das zu einem Drittel zerstörte UKE modernisiert, die alte Bausubstanz mit funktionalen Bauten ersetzt.
Mit Beginn des 21. Jahrhunderts verabschiedete der Hamburger Senat eine Reorganisation des Betriebs und stellte 339 Millionen für die bauliche Neustrukturierung zur Verfügung.
Heute besteht das Klinikum aus 15 Zentren: Anästhesiologie, Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin, Herzzentrum, Innere Medizin, Kopf- und Hautzentrum, Operative Medizin, Psychosoziale Medizin, Radiologie, Transplantation, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Klinisch-Theoretische Medizin I+II, Experimentelle Medizin, Molekulare Neurobiologie.
Es hat 6.400 Angestellte, davon sind 1300 Ärzte und Naturwissenschaftler, 3.000 Pflegekräfte und Therapeuten.
Das Universitätsklinikum Eppendorf fällt in die Kategorie der Krankenhäuser mit Maximalversorgung. |  |