 |  | PORTRAIT |  |  |  | MELDUNGEN |  |  |  | KONTAKT |  |  | | +++ 1100 Betten, 26 Fachabteilungen, 2500 Mitarbeiter +++ Versorgung von 75.000 Patienten im Jahr +++ 1999: vollständige Sanierung der Kinderklinik +++ zugehörig zur "Städtisches Klinikum München GmbH" +++ mordernes Rettungszentrum +++ KTQ-zertifiziert +++ |  |  |  Sanierung des Städtischen Krankenhauses München-Schwabing
 12.10.2005
„Im ‚Haus 6’ ist die Fachabteilung Hämatologie und internistische Onkologie mit den wichtigen Spezialeinrichtungen, beispielsweise zur Stammzellenseparation und -transplantation, unter einem Dach vereint. Nach der grundlegenden Sanierung finden dort jetzt bis zu 120 Patientinnen und Patienten eine zeitgemäße Unterbringung vor. Damit wird die Behandlung onkologischer Erkrankungen nicht nur auf überragend hohem fachlichem Niveau, sondern jetzt auch unter optimalen räumlichen Voraussetzungen ermöglicht. Die fast 17 Millionen Euro an Fördermitteln, die der Freistaat zur Sanierung dieses Hauses bewilligt hat, sind daher gut investiert“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute bei der Einweihung des sanierten Bettenhauses 6 im Städtischen Krankenhaus München-Schwabing.
Die Staatsregierung werde die kommunalen Krankenhäuser auch in Zukunft nach Kräften unterstützen. Gerade das Krankenhaus München-Schwabing mit seinen vielen hochwertigen Sondereinrichtungen, z.B. für Schwerbrand- oder Strahlenverletzte, für hochinfektiös Erkrankte, für Diabetes- und Schmerzpatienten, habe weit überregionale Bedeutung. Seit 1980 seien dem Krankenhaus Fördermittel in Höhe von 222 Millionen Euro aus dem Krankenhausfinanzierungsgesetzes zugeflossen, davon allein rund 130 Millionen Euro für Bauinvestitionen. „Insgesamt haben die fünf Kliniken der Landeshauptstadt seither weit mehr als eine halbe Milliarde Euro an Fördermitteln erhalten. In das Jahreskrankenhausbauprogramm 2005 wurden sechs Vorhaben der Stadt mit Kosten von fast 80 Millionen Euro aufgenommen und finanziell gesichert. Darunter befindet sich auch die Sanierung des ‚Hauses 2’ im Schwabinger Krankenhaus, für die Fördermittel von knapp 17 Millionen Euro bereitstehen und mit der jetzt begonnen werden kann“, betonte Stewens.
Die hohe Klinikdichte und eine mangelnde Abstimmung der fachlichen Schwerpunkte bedeuteten für kommunale Kliniken unter den verschärften Rahmenbedingungen des neuen Entgeltsystems eine große Herausforderung. Schon heute bemühten sich große bundesweit agierende Klinikketten, Münchner Kliniken zu übernehmen. Stewens: „Den hier eingesetzten Verdrängungswettbewerb werden auf Dauer nur medizinisch leistungsfähige und strikt wirtschaftlich geführte Krankenhäuser bestehen. Erfreulicherweise hat die Stadt München jetzt ihre Krankenhäuser zu einer GmbH zusammengeschlossen. Das neue Großunternehmen steht vor einer strategischen Neuausrichtung, um die Kliniken wirtschaftlich zu konsolidieren und zukunftssicher zu positionieren.“
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