Nachrichten aus der Charité
 19.02.2008
Krebsforschung zum Anfassen - die Charité lädt ein
Die Diagnose Krebs bedeutet noch lange nicht das Ende - aktuellste Erkenntnisse aus der Tumorforschung stellen Experten der Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt am 4. bundesweiten Tag der Gesundheitsforschung vor. Wie kann man Krebs frühzeitig erkennen? Welche neuen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Werde ich durch Sport schneller gesund? Zahlreiche Vorträge und Infostände präsentieren das neueste Fachwissen. Bei Führungen durch die Institute erleben Besucher hautnah, wie man zum Beispiel Tumore durch Laser zerstört oder chirurgische Eingriffe über Roboter steuert. Interessierte können Ratschläge zu einem gesunden Lebensstil einholen, um ihr persönliches Krebsrisiko zu senken. Unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" findet der Tag der Gesundheitsforschung am 17. Februar 2008 von 11 bis 17 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 statt. Die Adresse auf dem Campus lautet Lehrgebäude, Weststr. 2. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de.
Ausgezeichnet: die Geschlechterforschung der Charité
Die Initiatoren des Zentrums für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Charité - Universitätsmedizin Berlin erhalten morgen den Margherita-von-Brentano-Preis 2007. Die von der Freien Universität Berlin gestiftete Auszeichnung ist mit 11.000 Euro eine der höchst dotierten Ehrungen für Initiativen zur Frauenforschung in Deutschland. Das Charité-Institut untersucht, inwiefern sich Krankheiten bei Frauen anders auswirken als bei Männern und entwickelt auf der Basis wissenschaftlicher Studien geschlechtsspezifische Behandlungs- und Präventionsoptionen. Prof. Martin Paul, der Dekan der Charité, nimmt den Preis stellvertretend für die sechsköpfige Initiativgruppe entgegen. "Die Auszeichnung ehrt uns und bestätigt uns in einer wichtigen Vorreiterrolle", sagt er. "Die Charité ist die erste Fakultät in Deutschland, die genderbezogene Medizin als wesentliches Element in Forschung und Lehre institutionalisiert hat." Das 2003 gegründete Zentrum wird von Prof. Vera Regitz-Zagrosek geleitet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen.
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